Ist eine Grundierung für Fassadenfarbe notwendig?
Eine einfache, aber wichtige Faustregel bei der Fassadensanierung lautet: Die Qualität des Anstrichs hängt maßgeblich vom Untergrund und seiner Vorbereitung ab. Eine Grundierung dient dabei mehreren Zwecken: Sie festigt stark saugende oder bröselige Flächen, gleicht unterschiedliche Saugfähigkeiten aus, verbessert die Haftung der folgenden Beschichtung und kann das Durchschlagen von Verschmutzungen oder Salzen reduzieren. Ohne passende Vorbereitung lässt die Lebensdauer von Putz und Farbe deutlich nach.
Wann ist eine Grundierung sinnvoll?
Eine Grundierung ist insbesondere bei neuem Putz, stark saugenden Untergründen, ausgebesserten Stellen oder kreidenden Altanstrichen empfehlenswert. Auch bei erheblichen Saugunterschieden zwischen Alt- und Neuflächen oder bei porösem Untergrund sorgt sie für ein gleichmäßiges Ergebnis. Ist die Fassade hingegen sauber, trocken, tragfähig und bereits mit einem kompatiblen Anstrich versehen, kann auf eine zusätzliche Grundierung verzichtet werden. Lassen Sie den Zustand Ihrer Fassade am besten vor Ort prüfen – die richtige Auswahl des Produkts entscheidet über Dauerhaftigkeit und Optik des Endergebnisses.